E-Scooter in Köln-Vingst. (Foto Rika Kulschewski)
Serie: E-Scooter

E-Scooter auf privatem Gelände

Vingst – Ein Aspekt bei der Nutzung von E-Scootern fand bislang wenig Beachtung: Das Befahren von privaten Grundstücken, wie z.B. die Wege der GAG-Siedlung an der Nobel- und Thorwaldsenstraße in Köln-Vingst. 

Da die Flächen und Verbindungswege der Siedlung größtenteils Privateigentum der GAG sind, sei die Stadt Köln nicht zuständig für die Kontrolle, teilt sie mit. „Hier obliegt dem Eigentümer die Kontrolle bzw. die Ahndung.“ (KStA)

Kommentar: Juristisch hat die Stadt wahrscheinlich recht. Soll aber jetzt die GAG den Verkehr innerhalb der Siedlung überwachen und die Kosten dafür auf die Mieter umlegen? Das wird den Bewohnern aber weniger gefallen .. (rb/MF) 

So wirbt Wien für den Helm auf dem E-Scooter .. (Bild Vienna.at)
Serie: E-Scooter

E-Scooter-Fahrer mit mehr Unfällen

Köln – In Köln verunglückten letztes Jahr deutlich mehr Menschen bei Unfällen mit E-Scootern als zuvor. Demnach registrierte die Polizei im Jahr 2025 insgesamt 617 Verunglückte – darunter 63 Schwer- und 554 Leichtverletzte. 

2024 lag die Gesamtzahl bei 452 (61 Schwer- und 391 Leichtverletzte). Das entspricht einem Anstieg um rund 36%. Bereits 2023 zählte die Polizei 474 Verunglückte, darunter einen Toten, 65 Schwer- und 408 Leichtverletzte.

Häufige Unfallursachen sind Alkohol- und Drogenkonsum und die verbotswidrige Nutzung von Gehwegen. Ebenso oft wurden Vorfahrtsverstöße, Fehler beim Abbiegen sowie nicht angepasste Geschwindigkeiten festgestellt. (T-Online)