Porz – Der Linder Bruch diente der Bevölkerung einst zur Gewinnung von Torf. Die Sumpfdelle in einem früheren Flussarm des Rheins war zugleich aber auch ein steter Seuchenherd und wurde daher 1925 trockengelegt.
Der Linder Bruch wird jetzt als Teil einer geplanten Grünflächenverbindung gesehen, die ein Natur- und Klimaschutzgebiet geplant ist. Es soll sich vom Bieselwald über den Senkelsgraben bis auf Troisdorfer Gebiet erstreckt.
Es gibt noch aus einem anderen Grund erhöhten Handlungsbedarf. Ein steigender Grundwasserspiegel überflutet immer häufiger die Keller und Tiefgaragen der Hausbesitzer. Für die Schäden zeigen sich weder Ämter noch Versicherungen zuständig. (rb/MF)

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